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  Archiv · Nr. 8 · 3. Jhg. · 12. April 2000

Archiv / Ausgabe 8 / Inland

Die etwas andere Meinung zur Senatswahl:
Das Kreuz an der richtige Stelle

Die Senatswahl steht vor der Tür und die studentischen WählerInnen vor der schwierigen Entscheidung, wen sie wählen sollen. Zu wählen sind vier studentische Mitglieder für den Senat.
Die auf dem Stimmzettel angebotenen KandidatInnen:
Johannes D.: Der omnipotente und -präsente Bauingenierur, der alles macht, (Sportübungsleiter, AStA, Endlicht-Mitarbeit). Nichts davon allerdings richtig. Nicht gerade erste Wahl.
Elena O.: Die nette AS-lerin, für die Leitung des Endlichts bestens geeignet ["Wer nix wird wird Wirt", die Säzzerin], aber politisch ein absolutes Federgewicht. Anstatt ihrer könnte man auch einen Teddybären in den Senat schicken.
Katrin B.: Ein politisch völlig unbeschriebenes Blatt, das sich auch nicht gerade durch Kompetenz hervortut. Auch hier gilt die Teddyregel.
Andreas H.: Der derzeitige AStA-Vorsitzende, dem es auch mal nichts ausmacht wissentlich belogen zu werden. Ansonsten bleibt er eben ein Kulturpolitiker, der eigentlich im Senat völlig deplaziert ist. Zumindest wenn man den Anspruch hat, dass studentische Angelegenheiten mit Vehemenz vertreten werden.
Johannes H.: Der ewige Nörgler und Motzer. Seine Kandidatur kann getrost als Witz angesehen werden, ist er doch nächstes Semester gar nicht mehr an der FH. Was wollen wir mit so einem Spaßkandidaten?
Naja, das Angebot ist also nicht berauschend, zumindest meiner Einschätzung nach nicht. Aber es gibt da ja noch die Möglichkeit, dass ihr Euch selbst wählt. Schreibt einfach Euch auf den Stimmzettel und macht Euer Kreuz dahinter. Nach belieben könnt Ihr drei weitere KomillitonInnen aussuchen, diese Namen auch auf den Stimmzettel schreiben und ebenfalls das Kreuz dahinter machen. Und schon seid Ihr aus dem Dilemma raus, dass die KandidatInnen allesamt eine schlechte Wahl wären. Deshalb: Wähle Dich selbst, dann wählt Dich Gott!
Oder Ihr macht das Kreuz gleich an der richtigen Stelle, nämlich über den ganzen Stimmzettel hinweg, und diesen damit ungültig. Damit zeigt Ihr, dass Ihr zwar vertreten werden möchtet, die angebotenen KandidatInnen aber nicht überzeugend findet.
jh



 
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